Viel Kampf, Einsatz und Willen sorgen für vier Punkte am Heimspieltag 2:3 gegen den FC Wenden (25:21, 25:20, 19:25, 18:25, 3:15) / 3:0 gegen den SV Lengede (25:23, 25:16, 32:30)

Mit dem letzten Heimspieltag in diesem Kalenderjahr am Samstag, 14. Dezember, beendeten wir dieses Jahr mit jeweils einem Spiel gegen den FC Wenden und gegen den SV Lengede – zwei Mannschaften, gegen die wir in dieser Saison noch kein Ligaspiel bestritten haben.

Der Spieltag stand unter dem Motto „Pflicht und Kür“, so war es unsere Aufgabe, den direkten Abstiegskonkurrenten Lengede auf Abstand zu halten und unter Umständen auch von der, in der Tabelle vor uns liegenden, Mannschaft aus Wenden Punkte in Braunschweig zu behalten.

Mit der „starting six“ Vitt, Roederer, Schäfer, Svensson, Krüger und Sülldorf eröffneten wir den ersten Satz gut und lagen zunächst mit Wenden gleichauf und konnten uns in der Folge sogar auf 9:5 absetzen. Nach einer Auszeit beim zwischenzeitlichen 16:16-Ausgleich fanden wir wieder ruhiger in unser Spiel und zwangen den Gegner beim Stand von 20:17 und 23:20 aus unserer Sicht zu Auszeiten. Diese brachten allerdings nicht den gewünschten Erfolg für Wenden und so gewannen wir den ersten Satz mit 25:21.

Diesen Rückenwind wollten wir im zweiten Satz nutzen, um Wenden früh unter Druck zu setzen. Dies gelang uns mit einer unveränderten Aufstellung. So konnten zwischenzeitliche Führungen von 10:6, 13:10 und 19:17 gehalten werden. Durch starke Pässe unseres Zuspielers Benjamin Vitt, einen soliden Abwehrriegel und durchschlagende Angriffe insbesondere von Daniel Roederer brachten wir die Führung ins Ziel und beendeten den Satz nach einer überzeugenden Vorstellung beim Stand von 25:20 und sicherten uns den ersten Heimspielpunkt.

Selbstverständlich wollten wir die unverhoffte Chance auf einen 3:0-Sieg gegen Wenden nun nutzen und das Spiel bereits vorzeitig beenden, allerdings machte uns die Wendener Mannschaft einen Strich durch die Rechnung. Wenden fand im dritten Satz immer besser zu ihrem Spiel und so lagen wir erstmals recht deutlich mit 13:18 zurück. Leider konnten wir unser gutes Spiel der ersten beiden Sätze nicht mehr allzu oft durchbringen, sodass der dritte Satz mit 25:19 an Wenden ging.

Da auch ein 3:1-Endergebnis noch volle drei Punkte auf das Konto bringt, wollten wir das Spiel nun aber im vierten Satz unbedingt beenden. Der vierte Satz konnte lange Zeit offen gestaltet werden und es ergaben sich viele sehenswerte Spielzüge. Leider vergaben wir allein im vierten Satz sieben eigene Angaben und schenkten dem Gegner so viele einfache Punkte. Kein Wunder, dass der Satz am Ende mit sieben Punkten Unterscheid an Wenden ging – eine absolut vermeidbare Satzniederlage.

Im Tiebreak waren unsere Nerven scheinbar etwas angekratzt, sodass wir im entscheidenden Satz gar nicht zu unserem Spiel fanden. Auch personelle Wechsel beim Stand von 0:3 und 0:7 brachten nicht den gewünschten Erfolg. Letztlich gewann Wenden den Satz mit 15:3 überdeutlich und somit das Spiel nach knapp zwei Stunden Spielzeit mit 3:2.

Trotz dieser unglücklichen und absolut vermeidbaren Niederlage können wir stolz auf unsere beste Saisonleistung in den ersten beiden Sätzen sein und auch in den weiteren drei Sätzen konnten wir zeitweise schönen Volleyball anbieten.
Durch eine fokussierte und einsatzwillige Leistung in allen Mannschaftsteilen können wir uns immerhin mit einem Punkt begnügen, mit dem vor Spielbeginn niemand gerechnet hat.


Nach der Kür sollte im zweiten Spiel nun die Pflicht gegen die stark abstiegsbedrohte Lengeder Mannschaft gelingen.
Es sollte ein Spiel mit viel Kampf, tollen Ballwechseln, engen Entscheidungen und viel geforderter Nervenstärke werden.

Im Vergleich zum ersten Spiel unverändert starteten wir motiviert in den ersten Satz und lagen schnell mit 10:6 in Front. Diese Führung wurde allerdings wieder eingebüßt, sodass wir beim Stand von 13:14 eine Auszeit nehmen mussten. Diese brachte uns wieder auf Kurs, wir übernahmen wieder die Führung und entschieden den ersten Satz letztlich denkbar knapp mit 25:23 für uns.

Im zweiten Satz startete Zöllner für Schäfer und dieser zweite Satz war letztlich etwas ungefährdeter aus unserer Sicht. So konnten wir die zwischenzeitlichen Führungen von 12:10 auf ein 16:10 und ein 19:11 ausbauen und sicherten uns so den zweiten Satz recht ungefährdet mit 25:16.

Gedanklich waren manche Spieler im dritten Satz scheinbar bereits unter der Dusche, denn wer geglaubt hat, dass das Spiel bereits nach zwei Sätzen entschieden war, sah sich getäuscht.
Auch Lengede wusste um die Tabellenkonstellation, warf im dritten Satz nochmal alles in die Waagschale und ging mit 12:6 in Führung. Es war uns nicht möglich, den Rückstand aufzuholen und so lag Lengede im gesamten Satz knapp in Führung. Auch Wechsel auf der Zuspieler-Position und über außen brachten nicht den gewünschten Erfolg und so sahen wir uns mehreren Satzbällen der Lengeder Mannschaft gegenüber. Diese konnten wir jedoch allesamt abwehren und uns eigene Satzbälle erarbeiten. Allerdings blieben auch diese zunächst ungenutzt. Letztlich sorgte unsere Entschlossenheit und der absolute Willen, in diesem Spiel nach einer 2:0-Führung nicht noch weitere Sätze spielen zu müssen, für die Entscheidung beim Stand von 32:30.


Durch den Sieg gegen Lengede und den unverhofften Punktgewinn gegen Wenden bauten wir unseren Abstand auf den direkten Tabellennachbarn Gifhorn II auf dem Relegationsplatz auf vier Punkte aus – Gifhorn hat allerdings ein Spiel weniger auf dem Konto.
Gifhorn II seinerseits „gewann“ sein Spiel gegen die Zweitvertretung der Vallstedt Vechelde Vikings mit 3:0 kampflos, da die Vechelder Mannschaft nur mit drei Spielern angetreten war und das Spiel somit mit 3:0-Sätzen und 75:0-Punkten zugunsten Gifhorn gewertet wurde.


Unser nächstes Ligaspiel wird das Auswärtsspiel gegen Vallstedt Vechelde Vikings II am Samstag, den 11. Januar 2020 um 14 Uhr sein.
Wir wünschen all unseren Fans und Unterstützern ein frohes Weihnachtsfest, einen guten Rutsch in das neue Jahrzehnt und bedanken uns für eure treue Unterstützung in diesem Jahr – vielen Dank!

Spieltagsübersicht:
SV Olympia 92 Braunschweig – FC Wenden 2:3 / 90:106 (25:21, 25:20, 19:25, 18:25, 3:15)
SV Olympia 92 Braunschweig – SV Lengede 3:0 / 82:69 (25:23, 25:16, 32:30)  

Vallstedt Vechelde Vikings III – VG Ilsede 3:1 / 94:70 (19:25, 25:14, 25:21, 25:10)
Vallstedt Vechelde Vikings III – Wolfenbütteler VC II 3:0 / 75:55 (25:19, 25:15, 25:21)

Vallstedt Vechelde Vikings II – MTV Gifhorn II 0:3 / 0:75 (0:25, 0:25, 0:25)
Vallstedt Vechelde Vikings II – MTV Stederdorf 0:3 / 0:75 (0:25, 0:25, 0:25)