Trotz starker Mannschaftsleistung keine Punkte in Wenden / 0:3 gegen den FC Wenden (29:31, 22:25, 20:25)

Am gestrigen Samstag endete die Volleyball-freie Zeit aufgrund des Saisonabbruchs durch die Corona-Pandemie nach 216 langen Tagen mit unserem ersten Auswärtsspiel in der neuen Landesliga-Saison.

Wir beendeten die letzte Saison mit einem Auswärtssieg in Wenden und wie der Zufall es wollte, sollte die diesjährige Saison gleich mit einer Revanche beginnen.

Nach dem intensiven Trainingslager in Jerichow und zwei kurzfristig anberaumten Testspielen gegen Mannschaften des USC Braunschweig freuten wir uns, dass es endlich wieder an den Ball und in die Halle ging.

Mit zehn Spielern reisten wir nach Wenden und starteten mit der Anfangsformation Oldenburg, Herrmann, Zöllner, Svensson, Roederer und Schäfer und unserem Libero Messerschmidt direkt wach und motiviert in den ersten Satz.

Durch eine kompakte Abwehrreihe, präzise Pässe und durchschlagende Angriffe über alle Positionen zwangen wir Wenden schnell zu einer Auszeit beim Stand von 8:5 aus unserer Sicht und zu einem ersten Spielerwechsel bei 10:6.

In der Folge konnte Wenden das Spiel etwas offener gestalten, dennoch konnten wir unsere Führung bis zu einer weiteren Wendener Auszeit beim Stand von 21:20 halten.

Leider gelang es uns nicht, sich abzusetzen und so konnte der Satz nicht in der regulären Spielzeit entschieden werden. Dennoch blieben wir konzentriert, wehrten Satzbälle ab, vergaben aber auch eigene Satzbälle und trotz starker Moral mussten wir uns leider nach 37 Minuten im ersten Satz mit 29:31 geschlagen geben – ein spannender Satz, der über den SAMS-Liveticker bestens nachverfolgt werden konnte.

Personell unverändert ging es in den zweiten Satz und trotz teils fahrigem Spiel konnten wir auch hier auf Augenhöhe mitspielen. Zwar lagen wir stets in Rückstand, welcher allerdings maximal drei Punkte betrug, konnten aber dennoch zeitweise schönen Volleyball zeigen.

Leider konnte auch der Wechsel von Schäfer zu Trainer Sülldorf beim Stand von 22:23 nicht den erwünschten Effekt erzielen und wir mussten uns mit 22:25 geschlagen geben.

Mit dem Wissen, in Wenden trotz 0:2- Rückstand nicht chancenlos zu sein, starteten wir mit der letzten Energie in den dritten Satz.

Im dritten Satz konnten wir uns zunächst in Führung bringen, welche allerdings zu keinem Zeitpunkt auf mehr als drei Punkte ausgebaut werden konnte.

Wenden hielt (auch aufgrund ihrer Mannschaftsstärke von vollen zwölf Spielern) stets gut dagegen und kämpfte sich nach 8:10-Rückstand bei einer Auszeit wieder zum 16:17 heran. Nach fünf schnellen Punkten setzte sich Wenden allerdings auf 21:17 ab und war trotz unseres Wechsels von Krüger für Roederer leider nicht mehr einzuholen – Wenden gewann den entscheidenden dritten Satz mit 25:20.

Unter dem Strich steht somit eine wirklich zufriedenstellende Mannschaftsleistung in allen Teilen: Durch einen wirklich starken Abwehrriegel konnte unser Zuspieler Oldenburg feine Pässe spielen, die bis auf wenige Ausnahmen auch gut von der Angriffsreihe verwertet werden konnten.

Das klare Ergebnis von 0:3 spricht für ein deutliches Spielergebnis, allerdings waren wir in der Gesamt-Betrachtung nur zehn Punkte schwächer als Wenden, was widerspiegelt, wie nah wir tatsächlich an einem Satz- und vielleicht sogar Spielgewinn waren.

Es ist zwar ärgerlich, dass trotz eines engagierten Auftritts keine Punkte und kein Satzgewinn auf der Habenseite zu verbuchen sind, allerdings kann uns dieser Auftritt für die kommenden Aufgaben Mut machen, da wir unseren besten Volleyball seit Monaten zeigen konnten.

Nun gilt es, die Punkte gegen andere Gegner einzufahren und aufgrund der Ergebnisse in den anderen Spielen haben sich hier bereits einige „Ziel-Mannschaften“ hervorgetan. Die nächste Möglichkeit, die ersten Punkte einzufahren, gibt es bei unserem nächsten Auswärtsspiel am kommenden Samstag, 03. Oktober ab 15 Uhr gegen die VG Ilsede.

Spieltagsübersicht:
FC Wenden – SG Heide Volleys 3:0 / 75:53 (25:22, 25:17, 25:14)
FC Wenden – SV Olympia 92 Braunschweig 3:0 / 81:71 (31:29, 25:22, 25:20)
USC Braunschweig IV – MTV Stederdorf 3:0 / 75:55 (25:17, 25:18, 25:20)
USC Braunschweig IV – SG Lachendorf/Eschede II 3:0 / 75:47 (25:11, 25:18, 25:18)